Aktuelles aus Rahlstedt

Bei der gestrigen Dezember-Sitzung des Regionalausschuss Rahlstedt wurde der Rahlstedter Sozialpreis 2016 vergeben. Preisträger ist in diesem Jahr das Team der Kinderferienwoche der ev. luth. Kirchengemeinde Alt-Rahlstedt.



In ihrer Laudatio berichtete die Vorsitzende Marlies Riebe in einem kurzen Abriss von den vielfältigen Themen, mit denen sich das Team in den letzten 10 Jahren beschäftigt hatte, und wie viel Arbeit die Vorbereitung einer Mottowoche macht.



Die Gruppe besteht aktuell aus 19 Mitgliedern und weist eine Altersstruktur von 12 bis 69 Jahren auf. „Einige Teammitglieder waren früher selbst Teilnehmer der Kinderferienwoche.“ erzählte Marlies Riebe.

Mit dem Sozialpreis würdigte der Regionalausschuss die langjährige ehrenamtliche Tätigkeit. Freudestrahlend nahmen die beiden Leiterinnen der Kinderferienwoche, Sabrina Hühne und Susanne Brandt, die Urkunde in Empfang.

Photos: J. Meyer / J. Seligmann

 

 

 

Ach, was war es wieder gemütlich. Das Caféhaus war festlich geschmückt, die Tische liebevoll dekoriert. Gisela Lamp, die auch in diesem Jahr die Adventsfeier organisierte, und das Team des Caféhauses hatten wieder alle Register gezogen.



Es wurde gesungen, den besinnlichen Geschichten gelauscht oder auch einmal eine flotte Sohle aufs Parkett gelegt. Für die musikalische Umrahmung sorgten Bärbel Reimers und Helmut Stuarnig.



Dazwischen „gefräßige Stille“, denn auch der leckere Kuchen forderte seine Aufmerksamkeit ein. Dazu Kaffee aus eigener Röstung.

Danke Gisela, das war wieder eine runde Sache.

Photos: J. Seligmann

 

 

 

Gestern Abend hat die Bezirksversammlung Wandsbek einstimmig nun die notwendigen Gelder  für den Bau der Wandsebrücke am Kundenzentrum Rahlstedt genehmigt. Eingebracht hatte den Beschlussvorschlag der Ausschuss für Finanzen und Kultur (FinK), der vor zwei Wochen die Annahme des  Antrags des Bürgervereins bereits einstimmig empfohlen hatte.



Karl-Heinz Böttger (Rahlstedter Unternehmer und Befürworter der Brücke) und Jürgen-Robert Wulff (beide Bürgerverein Rahlstedt) hatten die Abstimmung aufmerksam verfolgt und freuten sich. „Nun werden wir die Brücke zügig bauen!“ kommentiert Böttger das Abstimmungsergebnis. Selbst Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff gratulierte beiden mit einem ermunternden Lächeln.

Damit geht ein langwieriger und sehr zeitaufwändiger Abschnitt im Projekt „Wandsebrücke“ zu Ende: der „Papierkrieg“. Horst Schwarz, der Vorsitzende des Bürgervereins, hatte mit zahllosen Gesprächen, Anträgen und Schriftstücken den Bau der Brücke unermüdlich vorangetrieben.

In der nächsten Phase wird nun der weitere Zeitrahmen mit dem Architekten und den Handwerkern besprochen, damit der Bau so schnell wie möglich beginnen kann.

Bild: J.-R. Wulff

 

 

 

Die Aktion RAHLSTEDT LEUCHTET ist ein voller Erfolg, Glückwunsch an alle Beteiligten.

Bilder: J.-R. Wulff

 

 

 

In ganz Deutschland fanden am gestrigen Sonntag Gedenkveranstaltungen statt. Auch in Meiendorf gedachte man der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. Neben den ca. 20 Besuchern und der Jugendfeuerwehr Meiendorf hatte sich auch Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff am Deepenhornteich eingefunden.

Pastorin Martina Ulm erinnerte an den ehemaligen Dompropst Richard Howard, der aus den Trümmern der von der deutschen Luftwaffe am 14. November 1940 zerstörten Kathedrale von Coventry drei Zimmermannsnägel geborgen hatte. Er ließ die Nägel zu einem Kreuz zusammensetzen und mit den eingeritzten Worten „Father forgive“ an einer Wand der Ruine befestigen.



Pastorin Ulm erläuterte die Ziele der Nagelkreuzgemeinschaft, die Wunden der Geschichte zu heilen, mit Verschiedenheiten zu leben und die Vielfalt zu feiern und an einer Kultur des Friedens zu bauen.



Bezirkschef Thomas Ritzenhoff griff in seiner Rede diese Gedanken auf und gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass trotz mancher erschreckenden Meldung die Menschen weiter aufeinander zugehen mögen, um sich gegenseitig zu unterstützen.

Anschließend enthüllte er die neue Gedenktafel, deren Inschrift jetzt zeitgemäßer lautet: „Zum Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft“.

Den Blumenschmuck hatte die SAGA/GWG gespendet, für die musikalische Umrahmung sorgte der Posaunenchor Meiendorf-Oldenfelde.

Bilder: J. Seligmann