Aktuelles aus Rahlstedt

Nach einem Jahr Pause hatte die Familie Böttger in diesem Jahr wieder zu ihrem zünftigen Hoffest eingeladen. Vertreter aus Rahlstedter Politik und Wirtschaft, aus Vereinen und Institutionen, kamen in entspannter Atmosphäre und bei deftigem Essen zusammen.



Doch nicht nur das gesellige Beisammensein liegt Karl-Heinz Böttger am Herzen. Schon seit Jahren sammelt er bei den Hoffesten Spenden für den FRKJ. In diesem Jahr sind allerdings ein Teil der Spenden auch für den Bau der neuen Wandsebrücke am Kundenzentrum vorgesehen.



Grund genug für Horst Schwarz und Jürgen-Robert Wulff bei möglichst vielen Entscheidungsträger Werbung für das Projekt zu machen. Das Hoffest bot auch den guten Anlass, die Tore des Stadtteilmuseums außer der Reihe zu öffnen und den Gästen die Gelegenheit zu geben, die Nachbauten der Künstlerwerkstätten zu besichtigen.

Unter den Gästen befand sich auch Jens Cords, der dem Bürgerverein überhaupt erst den Start zu dem Museum ermöglicht hatte, indem er ihm sein Arbeitszimmer überließ. Als er noch einmal auf seinem alten Arbeitsstuhl Platz nahm, murmelte Jens Cords etwas traurig, "Das ist nun alles, was von meinem Haus übrig geblieben ist."

Bilder: J. Seligmann

 

 

 

Seit Dezember 2014 hat der Bürgerverein die Verwaltung immer wieder auf beschädigte Lichtmasten auf dem Platz „Bei den Wandseterrassen“ hingewiesen. Sie wurden erneuert und wieder angefahren.

Mehrfach hatte der Leiter des Arbeitskreises RAHLSTEDT, Jürgen-Robert Wulff, im Regionalausschuss eine Verlegung und / oder einen Anfahrschutz angeregt. Entsprechende Anträge wurden von dem Gremium an die Verwaltung gestellt.

Heute Abend wird dem Regionalausschuss Rahlstedt die Entscheidung des Bezirksamtes und des Landesbetriebes Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) offiziell mitgeteilt, online ist sie bereits verfügbar.



„Der Lichtmast Nr. 15 soll in Richtung der geöffneten Wandse neben der Sitzbank versetzt werden (siehe Anlage 1). Der Lichtmast Nr. 18 wird wieder erneuert. Die Versetzung und der Austausch der Lichtmasten werden von den Hamburger Verkehrsanlagenvoraussichtlich in der 36. oder 37. KW vorgenommen.

Vor den Lichtmasten Nr. 18 und 19 sollen insgesamt sieben Betonquader (siehe Anlage 2 u. 3.) in einer Größe von 0,50 X 0,50 X 0,60m als Anfahrschutz in das Granitpflaster eingebunden werden. Sieben Quader können zusätzlich als Sitzgelegenheit genutzt werden. Die Sitzflächenkanten werden angefasst (Entfernen der scharfen Kanten).“



Damit wird dies hoffentlich die letzte Meldung zu dem Thema für den Platz sein. Die gewählten Maßnahmen klingen sehr vielversprechend.
Wie sich die Situation in der Rahlstedter Bahnhofstraße entwickelt, bleibt abzuwarten, denn dort ist die Entscheidung der Verwaltung nicht so günstig ausgefallen:

"Die Lichtmasten Nr. 12, 13 und 14 werden mit einer reflektierenden rot/weißen Folie beklebt. Eine Versetzung der Lichtmasten ist aus verkehrstechnischen Gründen nicht möglich. Die Feuerwehrtrasse und die Aufstellung der Marktstände müssen gewährleistet werden."

Bilder: BzA

 

 

 

Am vergangenen Samstag wurde die Ausstellung FIGURENDIALOG offiziell mit einer Vernissage am Helmut-Steidl-Platz eröffnet. Die einführenden Worte übernahm der Künstler Bernd Stöcker, der auch selbst mit Skulpturen vertreten ist.



Im Ortskern hat der Rahlstedter Kulturverein 14 Kunstwerke von Hanno Edelmann, Heinz Schrand und Bernd Stöcker zusätzlich zu den bestehenden aufstellen lassen. Bis Ende Januar 2017 werden sie unseren Stadtteil bereichern.

Unser Haus- und Hofphotograph hat exemplarisch vier Werke ausgewählt. Zu sehen sind die „Tanzende“ und die „Haarewaschende“ von Bernd Stöcker sowie „Mimi“ und die „Königin von Sparta“ von Hanno Edelmann. Wo sich die Skulpturen befinden, möge jeder selbst herausfinden.



Dabei aber bitte nicht vergessen: Über Geschmack kann man nicht streiten
Bedeutung: „Man sollte jedem seinen persönlichen Sinn für das Schöne zubilligen; Es ist vergeblich, eine Diskussion über Vorlieben / Stilgefühle / ästhetische Empfindungen zu führen, da solche persönlichen und emotionalen Fragen für sachliche Argumente nicht zugänglich sind.“ (Quelle: redensarten-index.de)

Bilder: J.-R. Wulff

 

 

 

Feierlich wurden am gestrigen Abend die Rahlstedter Kulturwochen 2016 in der Parkresidenz eröffnet. Feierlich und gut besucht, denn nur wenige Sitze im Theatersaal blieben frei.



Die ersten Lacher verbuchte natürlich Hausherr Markus Berns, der als Direktor der Parkresidenz die Gäste willkommen hieß. Gewohnt launig sorgte er gleich zu Beginn für die dem Anlass angemessen gute Stimmung.

Als maßgebliche Organisatorin der Kulturwochen freute sich die Vorsitzende des Rahlstedter Kulturvereins, Carmen Hansch, über die große Zahl an Veranstaltern und Veranstaltungen. Sichtlich stolz war sie über das Ausstellungsprojekt FIGURENDIALOG des Kulturvereins. Gezeigt werden bis zum Januar 2017 Bilder und Skulpturen der Künstler Heinz Schrand, Hanno Edelmann und Bernd Stöcker. Die 12 Großskulpturen im öffentlichen Raum wurden als Rundgang konzipiert. Carmen Hansch wünschte sich, ähnliche Projekte regelmäßig präsentieren zu können.



Dies griff Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff in seinem Grußwort auf und schlug einen 2-Jahres-Rhythmus vor, damit man sich mit den Kulturkollegen in Kerngebiet Wandsbek abwechseln könne.



Künstler und Kurator des Projektes, Bernd Stöcker, sprach vor allem über das Werk seines Kollegen Heinz Schrand, dessen Wirken mit einer Ausstellung in der Parkresidenz Rahlstedt geehrt wird.

Werner Jansen stellte die neueste Ausgabe des Rahlstedter Jahrbuchs vor. 18 Mal ist dieses liebgewonnene Stück Rahlstedter Tradition nun schon erschienen.

Für die musikalische Umrahmung im Saal sorgten Jale Papila (Gesang) und Franck-Thomas Link (Klavier) vom Volkshochschulverein Hamburg-Ost e.V.. Im Foyer begleiteten die Delvtown-Jazzman die angeregten Gespräche.

Bilder: J. Seligmann

 

 

 

…  diese Nachfahren des ostgermanischen Volksstammes, denen die sinnlose und besessene Zerstörungswut nachgesagt wird: den Vandalen.

Ob es nun einfach nur ein destruktiver Zeitvertreib, die pure Lust am Zerstören oder eine psychische Störung gewesen ist, für den Betrachter ändert es nichts am Ergebnis.

Umso erfreulicher, das die „Paten“ der roten Ortsteilschilder in Rahlstedt ihre Aufgabe ernst nehmen.

Bilder: J.-R. Wulff