Aktuelles aus Rahlstedt

In ihrer Januarsitzung hatten die Mitglieder des Regionalausschuss Rahlstedt die zuständigen Behörden gebeten, die Verkehrssituation im Schierenberg zu entschärfen. Hierzu liegt nun eine Stellungnahme vor.

In Abstimmung mit dem örtlich zuständigen Polizeikommissariat 38 nimmt die Verkehrsdirektion 51 wie folgt Stellung:

(1) Das zuständige PK wird gebeten zu prüfen, ob in der Straße Schierenberg (zwischen Kanadaweg und der Saseler Straße, die Einrichtung einer Halteverbotszone (Zeichen 290.1 und 290.2) in der nur in gekennzeichneten Flächen das Parken erlaubt/zulässig ist, sowie in diesem Zuge gekennzeichnete Parkflächen an der nördlichen Straßenseite, angrenzend zum Bordstein, samt schraffierter Sperrflächen im Bereich der Ausfahrten der dortigen Häuser, geschaffen werden können.

Gemäß § 45 (9) StVO sind Verkehrszeichen nur dort anzuordnen, wo dies auf Grund der besonderen Umstände zwingend geboten ist.

In der Straße Schierenberg zwischen Kanadaweg und Saseler Straße besteht rechtsseitig ein Seitenstreifen der teilweise durch Bauminseln unterbrochen ist, linksseitig wird am Fahrbahnrand geparkt. Die Fahrbahnbreite ist mit ca. 8,50 - 9 m relativ breit.

Eine Auswertung der Unfalllage der letzten 3 Jahre ergab ein unauffälliges Bild, es haben sich keine Unfälle in Zusammenhang mit überhöhter Geschwindigkeit, Einfahren in den Fließverkehr und/oder Fußgängerbeteiligung ereignet.

Die rechtlichen Voraussetzungen für die Anordnung einer Haltverbotstrecke liegen nicht vor, Gleiches gilt für die Anordnung einer Grenzmarkierung im Bereich der Grundstückszufahrten.

(2) Falls die Einrichtung einer Halteverbotszone samt Schaffung von gekennzeichneten Parkflächen derzeit nicht zulässig sein sollte, wird das zuständige PK um Mitteilung gebeten, welche Voraussetzungen für die Einrichtung einer Halteverbotszone samt Schaffung von gekennzeichneten Parkflächen vorliegen müssen und um Empfehlungen gebeten, welche Maßnahmen ergriffen werden sollten, um die Voraussetzungen für die Einrichtung einer Halteverbotszone samt Einrichtung von gekennzeichneten Parkflächen zu schaffen.

Die rechtlichen Voraussetzungen sind der StVO zu entnehmen, siehe auch Punkt 1.

(3) Das PK 38 wird gebeten zu prüfen, ob durch eine Veränderung der Stellplätze (z.B. Schrägparkplätze) in der Straße am Schierenberg zwischen Kanadaweg und Saseler Straße Abhilfe zu schaffen wäre.

Bauliche Veränderungen fallen in den Zuständigkeitsbereich des Bezirksamt Wandsbek als Straßenbaulastträger.

(4) Sollte Punkt 1 des Petitums nicht möglich sein, wird das PK 38 gebeten zu prüfen, ob das „Zweite-Reihe-Parken“ auf der südlichen Straßenseite der Straße Schierenberg zwischen Kanadaweg und Saseler Straße durch ein Verkehrsschild unterbunden werden kann, welches nur das Parken in den vorhandenen Parkbuchten erlaubt.

Bei dem Parken in Höhe der Bauminseln handelt es sich um ein Parken am Fahrbahnrand, welches grundsätzlich erlaubt ist, solange hierdurch keine Behinderung für das Parken im Seitenstreifen entsteht.

(5) Das PK 38 wird gebeten zu prüfen, ob eine Ausweisung als Tempo-30-Strecke im Bereich der KITA „Kinderzimmer“ in der Straße Schierenberg möglich wäre.

Der Eingang der Kita „Kinderzimmer“ befindet sich im Irma-Keilhack-Ring.
Für die Einrichtung einer Tempo 30-Strecke in der Straße Schierenberg sind die gesetzlichen Vorgaben des § 45 (9) StVO und den dazugehörenden Hamburger Richtlinien zur Anordnung von Verkehrszeichen und Verkehrseinrichtungen (HRVV) vom 30.04.2018 nicht erfüllt.

(6) Sofern die Ausweisung einer Tempo-30-Strecke vor der KITA „Kinderzimmer“ zulässig sein sollte, wird das zuständige PK gebeten zu prüfen, ob die Tempo-30-Strecke bis zu der bereits bestehenden Tempo-30-Strecke vor dem Gymnasium Meiendorf geführt werden kann.

siehe Punkt 5

Vorerst wird sich an der bestehenden Situation also nichts ändern.

 

 

 

Jens Cords im Boizenburger Weg

Schneller als erwartet hat der Bürgerverein vorübergehend einen angemessenen Platz für das Gemälde von Jens Cords gefunden. Dies war ja auch der Wunsch von Elna Blänsdorf, als sie das Bild in die Hände des Stadtteilarchivs gab.

Seit heute Nachmittag füllt DAS Rahlstedt-Gemälde eines der Schaufenster im Boizenburger Weg 7 aus und kann von allen betrachtet werden.

Herzlichen Dank an die Kollegen vom KulturWerk für die tolle Gelegenheit und Dank auch an unseren Spediteur, denn das Bild ist nicht nur großartig, sondern auch groß.

Bild: J. Seligmann



Gestern ist die Abgabefrist für die Geschichten zu dem Thema »Mach Dich zum Helden Deiner Geschichte« abgelaufen. 45 Geschichten aus allen Ecken Rahlstedts sind zusammengekommen.

Sie werden nun digitalisiert und für die Jury bereitgestellt, damit die sich an die schwierige Aufgabe machen kann, die Geschichten zu bewerten.

Bild: K. Schlüter

 

 

 

Am frühen Morgen war bei der Feuerwehr ein Notruf eingegangen, in der alten Lackfabrik brannte es. Rund 50 Einsatzkräfte brachten schließlich den Brand unter Kontrolle, die Ursache ist bislang unbekannt.



Die alte Fabrik ist seit ihrer Schließung im Jahr 2006 ein ständiges Ärgernis. Anwohner fürchten durch die Verunreinigung des Bodens schon lange um ihre Gesundheit.



Ob nun durch das Feuer der Abriss und die Bodensanierung beschleunigt werden, bleibt abzuwarten. Interesse die Fläche neu zu bebauen gibt es schon eine ganze Weile.



Sehr gute Hintergrund-Informationen hat Ole Thorben Buschhüter (MdHB) Mitte Januar 2021 zusammengetragen.

Bilder: M. Lamp

 

 

 

Regionalausschuss Rahlstedt 02.2021

In dem Zeitraum 2018 bis 2020 gab es in Hamburg ein Pilotprojekt, bei dem die Stadtreinigung Hamburg (SRH) in 50 Stadtteilen über 60.000 Schilder gereinigt worden.
Im Bezirk Wandsbek sollen es mehr als 100 Schilder gewesen sein.

Mit ihrem Antrag möchte die CDU-Fraktion nun erfahren, mit welchem Ergebnis das Projekt in Rahlstedt durchgeführt wurde.
Sie möchten auch erreichen, das die Verwaltung noch einmal deutlich kommuniziert, welche Möglichkeiten es gibt, schmutzige oder beschädigte Schilder der Stadtreinigung zu melden.
Und sie möchten wissen, ob "die Reinigung der Straßen- und Verkehrsschildern nicht regelmäßig von der SRH übernommen werden könnte."



Rahlstedter, die sich nun berufen fühlen, mal eben selbst zum Schrubber zu greifen, sollten wissen: das eigenmächtige Reinigen eines Straßen- bzw. Verkehrsschildes ist nicht grundsätzlich verboten, geschieht aber auf eigene Gefahr.
Bei den Verkehrszeichen ist außerdem zu beachten, das diese mit einer speziellen Beschichtung versehen sind, die durch falsche Reinigungsmittel zerstört werden kann.

Der Antrag wurde beschlossen.

Bild: pixelio.de / M. Großmann