Aktuelles aus Rahlstedt

Meiendorf – In diesem Jahr wurde die Gedenkveranstaltung wieder von Pastor Delfs geleitet. Etwa 30 Personen hatten sich am Mahnmal am Deepenhornteich zusammengefunden, um den Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft zu gedenken.

Marie-Luise Stehr, Leiterin des Gymnasiums Meiendorf, fand bewegende Worte. Mitgebracht hatte sie zwei Schüler, die leidenschaftlich für mehr Toleranz warben. Ihrer Meinung nach liegen in dem Fehlen von Toleranz die Ursache für Krieg und Gewalt. Die junge Dame vom Jugendclub „Mittendrin“ erzählte von ihrem Traum einer friedlichen Welt. Es ist sehr erfreulich, dass sich auch junge Menschen über diesen Tag Gedanken machen.

Unterstützt wurde die Veranstaltung vom Posaunenchor Meiendorf-Oldenfelde und der Freiwilligen Feuerwehr Meiendorf.
Zum Abschluss verabschiedete sich der langjährige Organisator der Gedenkveranstaltung, Theo Karczewski, von den Anwesenden. 10 Jahre lang habe er die Veranstaltung organisiert, nun sei er umgezogen. Besonders freute er sich, dass in dieser Zeit an dem Mahnmal eine zeitgemäße Mahntafel angebracht worden sei.

Bilder: J. Meyer / J. Seligmann

 

 

 

Mahnmal am Anny-Tollens-Weg verfällt weiter

Im Oktober 2013 wurden im Regionalausschuss Sicherungsmaßnahmen und eine Sanierung des Mahnmals beschlossen. Mit der Sanierung sollte auch eine Kommentierung des Mahnmals vorgenommen werden. Bis zu einer Einigung über den Text verständigte sich der Ausschuss auf die Absicherung.

Seit dem Sommer 2017 ist das Mahnmal mit einem schlichten Bauzaun gesichert, eine Sanierung wurde bisher nicht vorgenommen.

Mittlerweile sind wieder zwei Jahre vergangen, der Regionalausschuss hatte sich inzwischen auch auf einen kommentierenden Text geeinigt. Nach Information durch das Bezirksamt stand eine Instandsetzung für 2018 auf dem Plan. Der sichernde Bauzaun ist aber immer noch da und die Natur beginnt, sich diesen Platz zurückzuerobern.

Bilder: J. Seligmann

 

 

 

Theatergruppe t2c mit einem neuen Stück

Mit der ROSE VON EATON haben die jungen Leute einen weiteren Kriminalfall auf die Bühne gebracht. Dieses Mal ist der grausame Mord an der Verlobten von Lord Enderby, dem Earl of Eaton, zu klären. Der geschieht ausgerechnet am Abend der offiziellen Verlobung mit seiner angebeteten Mary Steward.

Der eilig herbei gerufene Inspector Gregory Home übernimmt mit seiner Assistentin Veronica Watson ("Wilson, Sir") die Ermittlungen im Haus am Eaton Place.

Verdächtige gibt es mehr als genug. Da wäre Lord Cedric Fauntleroy, dem Freund von Lord Enderbys Tochter Victoria, in dessen Leben nur die einmal im Jahr erzählte Kindheitsgeschichte von wirklicher Bedeutung ist und der offenbar etwas zu verbergen hat. Oder das Hauspersonal, die Hausdame Petulia Lark, der Butler James, die Pflegekraft Prudence Nightingale, die Gärtnerin Retsina Demeter und nicht zuletzt die Köchin Miss Oliver (die sehr unter ihrem Bruder Jamie leidet), sie alle sind nicht gut auf die Verblichene zu sprechen. Und dann ist da noch Lady Elisabeth, die Schwiegermutter von Lord Enderby.
Für den, nach eigenem Bekunden, genialen Inspector Home und Constable Wilson bedeutet das eine Menge Arbeit.

Ergänzt wird das zitatreiche Stück von Gesangseinlagen. Auch hier wird mit Anspielungen nicht gespart. »Candle in the wind« (Elton John), »I am what I am« (Gloria Gaynor), »Ein ehrenwertes Haus« (Udo Jürgens), »Yesterday« (Beatles) und ein Medley aus Songs der Comedian Harmonists sind nur ein paar Beispiele.

Ein sehr launiges Stück mit spielfreudigen Darstellern: sehenswert!

weitere Termine: Freitag, 15.11.2019 - 19.30 Uhr // Samstag, 16.11.2019 - 15 und 19.30 Uhr
im Gemeindehaus an der Trinitatiskirche, Halenseering 6

Bilder: J. Seligmann

 

 

 

Am Dienstagabend hatte Ekkehard Wysocki zu einer weiteren Stadtteilkonferenz in die Dankeskirche eingeladen.
Auf der Tagesordnung standen u.a. der geplante Neubau am Hegeneck, das Klimakonzept des Bezirkes Wandsbek und der Status Quo beim Freibad am Wiesenredder.

Den Anfang machte der Projektentwickler Gudmundur Jónsson von der Firma Isaria. Seine Firma hat das Projekt, das inzwischen den Namen HegenCenter bekommen hat, übernommen und er erläuterte den Stand der Planung. Nach wie vor sind im Erdgeschoss Läden vorgesehen, darüber Wohnungen und auch Arztpraxen. An der bereits vorgestellten Planung seien lediglich Kleinigkeiten nachgebessert worden.

Wenn es keine unvorhersehbaren Verzögerungen gibt, rechnet Herr Jònsson im 4. Quartal 2020 mit dem Baubeginn und einer Fertigstellung zwei Jahre später.
Auf die Frage, wie es um die Nahversorgung während der Bauphase bestellt sei, betonte er, dass man sich des Problems bewusst sei. Es werde nach Lösungen gesucht, leider könne er aber noch keine Ergebnisse vorweisen.

Lena Knoop von der Firma OCF Consulting stellte in einem Kurzdurchlauf das Klimakonzept des Bezirkes Wandsbek vor. Dabei geht es u.a. um die Förderung von Initiativen, die sich mit dem Klimaschutz befassen, aber auch um das, was jeder einzelne tun kann. Hierfür sind umfangreiche Beratungsmöglichkeiten vorgesehen.
Auch der Bezirk selbst wird Maßnahmen ergreifen und sie nach Möglichkeit u.a. in ihren Liegenschaften umsetzen.

MEHR INFORMATIONEN

Bilder: J. Seligmann

 

 

 

Mit einem Festakt hat das GyRa die Bauarbeiten an der Schule offiziell beendet.

Schulleiter Florian Frankenfeld war besonders stolz darauf, dass der fast vollständige Um- und Neubau bei laufendem Betrieb erfolgte.

In seiner Rede betonte er wiederholt die herausragende Arbeit seines Vorgängers Volker Wolter, ohne den dies so nicht möglich gewesen wäre. Beeindruckt zeigte sich auch der anwesende Schulsenator Thies Rabe.

Bilder: J. Seligmann